Behandlungsprogramm 10

Kopf-Hals-Tumoren

Das Kopf-Hals-Tumor-Zentrum Essen widmet sich vornehmlich der Diagnostik und Behandlung von malignen Tumoren im Bereich des Rachens (Pharynx), der Mundhöhle und des Kehlkopfes (Larynx), die im engeren Sinne als Kopf-Hals-Tumoren bezeichnet werden. Darüber hinaus werden in diesem Zentrum auch die Tumoren der Kopfspeicheldrüsen, der Nase und der Nasennebenhöhlen behandelt.

Kopf-Hals-Tumore sind in Europa die sechst-häufigste Tumorerkrankung. Aufgrund der besonderen Bedeutung der betroffenen Organe für grundlegende Körperfunktionen wie Sprechen und Schlucken sind diese Tumore für die Patienten häufig besonders belastend und erfordern eine ausgewiesene Erfahrung in Bezug auf ihre Diagnostik und Therapie.

Die Therapie von Kopf-Hals-Malignomen wird im Rahmen eines interdisziplinären Behandlungsteams in einer gemeinsamen wöchentlichen Tumorkonferenz für jeden Patienten individuell festgelegt. Diese multidisziplinäre Arbeitsgruppe besteht aus Experten der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, der Universitätsklinik für Mund-Kiefer-Gesichts (MKG)-Chirurgie an den Kliniken Essen Mitte, der Klinik für Strahlentherapie, dem Zentrum für Protonentherapie, der Inneren Klinik/Tumorforschung, der Klinik für Radiologie und dem Institut für Pathologie und Neuropathologie des UK Essen.

Das interdisziplinäre Behandlungsteam ist somit in der Lage, das gesamte therapeutische Spektrum zur Versorgung von Kopf-Hals-Tumoren anzubieten. Dies beinhaltet auch die Möglichkeit der operativen Versorgung einschließlich der möglicherweise notwendigen rekonstruktiven Eingriffe zur Wiederherstellung der Form und Funktion. Die Therapie wird begleitet von einer onkologisch erfahrenen Fachpflege und der Möglichkeit zur psychoonkologischen Betreuung.

Aktuelle wissenschaftliche Schwerpunkte der Therapieoptimierung liegen vor allem in der Durchführung klinischer Therapiestudien. Ein weiterer wichtiger Forschungsschwerpunkt ist die immunologische Analyse der Tumorbiologie bzw. die Etablierung neuer immuntherapeutischer Strategien bei Kopf-Hals-Karzinomen. Aufgrund der im Verlauf sehr hohen Rate an Zweitkarzinomen ist zudem die Identifizierung von Risikokollektiven, die Sekundärprävention bzw. Chemoprävention zur Rezidivprophylaxe essentiell.

Anmeldung von Patienten

Anmeldung
Sekretariat
Prof. Dr. med. S. Lang
Telefon: 0201/723-2481

Leiter Kopf-Hals-Tumor-Zentrum

Herr Prof. Dr. med. S. Lang
Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Koordinatoren
Kopf-Hals-Tumor-Zentrum

Herr Prof. Dr. med. B. A. Stuck
Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Herr PD Dr. med. S. Mattheis
Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Interdisziplinäre Tumorkonferenz

Montag 15.30 - 16.30 Uhr
Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Mitglieder

Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Herr Prof. Dr. med. S. Lang
Herr Prof. Dr. med. B. A. Stuck
Herr Prof. Dr. med. U. Geisthoff
Telefon: 0201/723-2481

Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Herr Prof. Dr. med.
Dr. med. dent. C. Mohr
Herr Dr. med. Dr. med. dent. A. Metz
Herr C. Schmeling
Telefon: 0201/174-28051

Klinik für Strahlentherapie
Herr Prof. Dr. med. M. Stuschke
Herr Dr. med. J. Abu-Jawad
Herr PD Dr. med. C. Pöttgen
Telefon: 0201/723-2320

Innere Klinik (Tumorforschung)
Herr Prof. Dr. med. M. Schuler
Herr PD Dr. med. S. Kasper
Herr Dr. med. D. C. Christoph
Telefon: 0201/723-3449

Institut für Pathologie
Herr Prof. Dr. med. K. W. Schmid
Frau Prof. Dr. med. A. Bankfalvi
Herr Dr. med. F. Driever
Frau Dr. med. S. Bertram
Telefon: 0201/723-2891

Institut für Radiologie
Herr Prof. Dr. med. M. Forsting
Herr PD Dr. med. A. Ringelstein
Telefon: 0201/723-1539

Westdeutsches Protonentherapiezentrum (WPE)
Frau Prof. Dr. med. B. Timmermann
Frau Dr. med. F. Guntrum
Herr Dr. med. D. Geismar
Telefon: 0201/723-6600

WTZ-Förderverein

Ohne den Förderverein gäbe es kein Westdeutsches Tumorzentrum. In seiner heutigen Form hat sich der Verein im Jahr 1995 neu gegründet und 2016 mit der Stiftung Universitätsmedizin Essen zusammengeschlossen. Mehr