Nikotinentwöhnung - kostenloses Nichtraucherprogramm im Universitätsklinikum Essen

Rauchen ist Ursache zahlreicher Erkrankungen und führt häufig zum vorzeitigen Tod. Gesundheitspolitisch bedeutsam ist insbesondere das Rauchen als Risikofaktor für Krebs- sowie
Herz-Kreislauferkrankungen. Aber auch bei Patienten, die bereits an den Folgeerkrankungen des Rauchens leiden, ist eine Nikotinentwöhnungsbehandlung sinnvoll.
Am Universitätsklinikum Essen wird in einem aktuellen Kooperationsprojekt der Klinik für abhängiges Verhalten und Suchtmedizin, LVR-Klinikum Essen, sowie der Inneren Klinik (Tumorforschung) Patienten mit Krebserkrankungen und deren Angehörigen eine kostenfreie Nikotinentwöhnungsbehandlung angeboten. Hintergrund für dieses Angebot sind Hinweise, dass durch eine Nikotinentwöhnung der weitere Verlauf einer Krebserkrankung und insbesondere die Lebensqualität der Betroffenen verbessert werden.
Für Angehörige kann die Krebserkrankung im nahen sozialen Umfeld eine starke Motivation zur Veränderung des Rauchverhaltens sein.
Die Nikotinentwöhnungsbehandlung wird als Gruppenbehandlung auf der Grundlage eines etablierten Nicht-Raucher-Programms durchgeführt und bei Bedarf durch die Gabe von Nikotinersatzstoffen unterstützt.
Die Behandlung findet in der neuen Ambulanz des Westdeutschen Tumorzentrums, auf dem Gelände des Universitätsklinikums, statt.
Interessierte können sich unter Telefon 0201/723-3312 hierzu anmelden.

Das Essener Projekt wird durch die Aktion "Kampf dem Krebs e. V." der Deutschen Krebsgesellschaft finanziell unterstützt.

Prof. Dr. med. Norbert Scherbaum    
Klinik für abhängiges Verhalten und Suchtmedizin  
LVR-Klinikum Essen       
Telefon: 0201/7227-180
   
Prof. Dr. med. Schuler
Innere Klinik (Tumorforschung)
Westdeutsches Tumorzentrum
Telefon: 0201/723-2000

www.uni-due.de/tumorforschung    
www.uk-essen.de    
www.rk-essen.lvr.de    

Diät und Ernährung

Gesundheit und körperliches Wohlbefinden sind die Grundlagen, um den täglichen Anforderungen gerecht zu werden und um im Berufsalltag der Belastbarkeit und den Anforderungen stand zu halten. Dabei spielt die Ernährung eine wesentliche Rolle zur Steigerung der eigenen Leistungsfähigkeit.
Insbesondere für Krebspatienten ist eine gesunde Ernährung wichtig, die ausgewogen, den vorhandenen Bedürfnissen und der aktuellen Situation angepasst ist. Sie unterstützt, den Kräftezustand zu erhalten oder zu verbessern, einer Gewichtszu- oder -abnahme vorzubeugen und kann sogar die Abwehrkräfte stärken.
 
Die Belastungen von Operationen und die Behandlungen durch Strahlen- und Chemotherapien lassen sich bei einer guten körperlichen Verfassung wesentlich besser ertragen, denn die Qualität der Ernährung hat Einfluss auf das gesamte menschliche Wohlbefinden.
Diätische Maßnahmen können ebenfalls sinnvoll sein, bedürfen aber einer individuellen Beratung,
da es bei einseitiger Ernährung leicht zu Nährstoff-Defiziten kommen kann.
Gemäß aktuellen Forschungen gibt es Hinweise darauf, dass durch bestimmte Ernährungsformen Krebszellen in ihrem Wachstum gehindert werden könnten, jedoch sind bisher keine Nahrungsmittelstrategien bekannt, mit denen bösartige Tumoren verlässlich geheilt oder
die Neubildung von Metastasen verhindert werden.

Nach telefonischer Terminvereinbarung mit den Pflegenden und / oder auf Anordnung Ihres Arztes bieten wir Ihnen eine Diät- und Ernährungsberatung an.
Das Diätberatungsbüro befindet sich im 1. OG der Gastronomie, Raum 108, die Diät- und Ernährungsberaterinnen sind telefonisch erreichbar montags bis freitags von 8:00 - 15:00 Uhr unter
der Rufnummer 0201/723-2719.
Bei Bedarf besuchen sie Sie auch gerne am Krankenbett.

WTZ-Förderverein

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