Unter dem Motto „Jeder Blutspender ist ein Held“ ruft das Universitätsklinikum Essen zur Blutspende auf.
In Essen kann man gleich zum mehrfachen Helden werden, denn hier können sich Spender auch für die Knochenmark- und Stammzellspenderdatei typisieren lassen.
Verwöhnt werden Spender an diesem besonderen Tag mit Frühstücksbuffet und Mittagsimbiss. Eine Tombola rundet das Angebot ab.
„Der Weltblutspendertag ist eine gute Gelegenheit, allen Blutspendern ein großes „Dankeschön!“ mitzugeben, denn Blutspenden retten Leben“, erklärt Prof. Dr. med. Peter Horn, Direktor am Institut für Transfusionsmedizin des Universitätsklinikums in Essen.
Zwischen 7.30 und 16 Uhr besteht die Möglichkeit zur Blutspende. Für das leibliche Wohl startet der 14. Juni am Universitätsklinikum Essen mit einem Frühstücksbuffet und ab Mittag wird ein Imbiss serviert. „Alte Bekannte sind unsere Tombola und natürlich unser Weltblutspendertag-Foto“, so Prof. Dr. med. Peter Horn. Die Westdeutsche Spenderzentrale (WSZE) wird allen Spendern darüber hinaus eine ergänzende Typisierung für die Knochenmark- und Stammzellspenderdatei anbieten. „Was viele nicht wissen: Entstanden aus einer Kooperation des Universitätsklinikum Essen mit dem DRK-Blutspendedienst West ist die WSZE heute eine der größten Spender-Dateien Deutschlands“, erläutert Prof. Dr. med. Peter Horn. Viele der Stammzellpräparate, die jährlich am Universitätsklinikum Essen transplantiert werden, kommen von Spendern, die in dieser Datei erfasst sind. „In der modernen Notfall- und Intensivmedizin sowie aufgrund neuer Therapieformen besteht heute großer Bedarf an Blutprodukten. Und durch Verkehrsunfälle oder aufgrund von Krankheiten kann jeder in die Lage geraten, Bluttransfusionen zu benötigen, die statistische Wahrscheinlichkeit liegt bei 50 Prozent“, erläutert Prof. Dr. med. Peter Horn. Er wirbt deshalb darum, dass jeder gesunde Erwachsene Blut spendet. Am Universitätsklinikum Essen wird dabei die Sicherheit von Spendern und Empfängern groß geschrieben. Aus Gründen der Arzneimittelsicherheit werden Blutspender gesucht, die häufiger, gerne in regelmäßigen Abständen, Blut spenden, höchstens aber alle drei Monate.
Interessenten, die noch nicht als Blutspender am Universitätsklinikum Essen registriert sind, können sich am 14. Juni vor Ort informieren und auf Wunsch nach einer kurzen ärztlichen Untersuchung die erste Spende leisten.
Und wer es am Weltblutspendertag nicht einrichten kann, kann immer montags, dienstags, donnerstags und freitags zwischen 7.30 und 10.30 sowie mittwochs zwischen 14 und 18 Uhr zu Voruntersuchungen und oder gleich zum Spenden ans Essener Universitätsklinikum kommen.
Weitere Informationen erhalten Interessenten
telefonisch unter 0201/723-15 60
im Internet unter www.uk-essen.de/transfusionsmedizin
oder unter www.facebook.com/BlutspendeUKEssen.
2004 hat die Weltgesundheitsbehörde WHO den ersten Weltblutspendertag ausgerufen. Unter einem jährlich wechselnden Motto wird auf Bedeutung und Notwendigkeit der Blutspende aufmerksam gemacht.

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